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<pre>Es wäre der vierte Europa-Auftritt in der Mainzer Vereins-Geschichte: 2005 durch Losgewinn in der Fairplay-Wertung, 2011 und 2014 über die Bundesliga-Platzierung. Jetzt ist Martin Schmidt mit seinem Team auf dem Sprung.  <p> Aus den jüngsten Auftritten ziehen wir deshalb den Schluss, dass der momentane Lauf kaum geeignet scheint, um die Mainzer auch gegen echte Top-Teams zu einem Coup zu tragen.  <p>  Die jüngsten drei Aufeinandertreffen endeten zwar allesamt mit einem Erfolg der Königsblauen, doch der VfB Stuttgart ist wie verwandelt aus der Winterpause gekommen. Die Schwaben haben mit vier Siegen und einem Torverhältnis von 11:4 den besten Rückrundenstart der Klubgeschichte hingelegt. <p> Da gegen die Sachsen offensichtlich kein Kraut gewachsen war, sollten sich die 98er aber schnell über die Niederlage hinweg getröstet haben; zumal die Aussichten in den nächsten Heimspielen gegen Ingolstadt und Hamburg sehr viel besser stehen dürften, etwas für das Saisonziel Klassenerhalt zu tun. <p>  Kümmerliche fünf Saisontreffer müssen geradezu zu der Schlussfolgerung führen, dass das enttäuschende Abschneiden auf einen veritablen Systemfehler zurückzuführen ist.  </pre>


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<pre>Zwar war der jüngste Termin in der Allianz Arena von dem Wachmacher gänzlich unberührt geblieben; dennoch scheint die Hoffnung nicht abwegig zu sein, dass sich Freiburg diese starke Vorstellung nun schon gegen die Hertha wieder zum Beispiel nimmt.  <p> Keine andere Bundesliga-Mannschaft kassierte in dieser Saison vor heimischer Kulisse so wenige Gegentreffer wie die Breisgauer. Sogar der große FC Bayern, die beste Heimmannschaft der Liga, musste zwei Einschläge mehr einstecken als der kleine SCF.  <p>  Mit einem Zuwachs von drei Punkten könnten die Frankfurter in der Tabelle sogar noch an RB Leipzig vorbeiziehen, die mit einem Zähler Vorsprung auf Rang 6 platziert sind. „Das ist unser Wunsch, das ist unser Ziel“, so Eintracht-Coach Niko Kovac. <p> Allein Yevhen Konoplyanka hätte gegen die Domstädter sein ganz eigenes Schützenfest feiern können, aber seine Versuche landeten entweder am Innenpfosten, über der Latte oder in den Armen von Kölns Torwart Timo Horn, weil der den Lupfer des Ukrainers ahnte. <p>  Zur potentiell angespannten Lage trägt etwa ausdrücklich auch die Personalie Emil Forsberg bei, den eine Rotsperre wie ein Souvenir an den früh besiegelten Untergang in der Allianz-Arena erinnert: Der für die Offensive so wichtige Schwede meldete sich gleich für drei Partien ab.  </pre> 


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<pre> Die Online-Buchmacher geben dem „Effzeh“ auf Schalke jedenfalls keine Chance, die Wettquoten sprechen eine deutliche Sprache. Mut könnte den Kölnern machen, dass sie in den letzten zwei Saisonen auf Schalke jeweils gewonnen haben — 3:0 bzw. in der Vorsaison mit 3:1.  <p> An den entgegengesetzten Enden der Tabellen machten die Teams aus Leverkusen und Ingolstadt am letzten Wochenende mit jeweiligen 1:0-Erfolgen wertvollen Boden gut. Vor allem die nun in der BayArena gastierenden Schanzer haben darüber hinaus auch noch reichlich Selbstvertrauen getankt.  <p>  Am Ende fehlten den Borussen drei Punkte auf einen Startplatz für die Europa League, den am Ende die — jedoch in der Qualifikation bereits ausgeschiedenen — Freiburger holten. <p>  Auch die Wettfreunde schließen sich dieser Meinung an und denken, dass Leipzig niederlagenlose Serie weiterhin aufrechterhalten kann. <p>  Zwar waren die Düsseldorfer in der Vorsaison mit neun Siegen die zweitstärkste Auswärtsmannschaft der Bundesliga, doch kassierte die fünftmeisten Pleiten (6) sowie die fünftmeisten Gegentore (24) in der Ferne.  </pre>


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<pre> Video: Peter Stöger war mit der Performance seiner Borussia beim 1:1 gegen den FC Augsburg gar nicht zufrieden. In Leipzig muss eine deutliche Steigerung her. (Quelle: YouTube/Borussia Dortmund)  <p> Unter Julian Nagelsmann spielt die nun am Niederrhein gastierende TSG Hoffenheim schließlich im Stile einer Spitzenmannschaft auf: Die in den jüngsten zehn Partien eingeheimsten 20 Zähler werden lediglich von den Bayern und dem BVB getoppt.   <p> Auf das Sammeln von Punkten ist derzeit vor allem Werder angewiesen, das inzwischen fünf Spiele am Stück verlor: Viktor Skripnik ist nunmehr nur noch eine weitere Pleite davon entfernt, als Trainer mit dem schlechtesten Lauf aller Zeiten in die Vereinsgeschichte der Grün-Weißen einzugehen. <p>  Mit einem Abweichen von der Regel dürfte nun auf Schalke am Allerwenigsten zu rechnen sein: Immerhin hatte sich die verhaltene Ausrichtung noch am ehesten gegen spielerisch überlegene Kontrahenten bewährt.  <p> Bei all diesen Erfolgen — wie auch bei dem in der Aufzählung noch fehlenden 3:2 in Darmstadt — wussten die Mainzer unter anderem mit ihrem großen Kämpferherz zu gefallen: Neben den guten fußballerischen Grundlagen bringt das Team also auch jene Tugenden mit, die es für Siege gegen die Kellerkinder der Liga braucht.  </pre>


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<pre> Im Schwarzwaldstadion könnte es der Hertha allerdings zu Gute kommen, dass sich die Hausherren etwas zu sehr auf einfache Punktgewinne eingeschossen haben; so wurde etwa bereits gegen Hannover trotz augenscheinlicher Überlegenheit der maximal mögliche Ertrag verpasst.  <p> Schließlich können die Schalker nicht auf den Heimvorteil vertrauen, sondern sie werden aus der Niederlage in Wolfsburg gelernt haben.  <p>  Dabei sind die „Fohlen“ sogar in Führung gegangen, kassierten aber postwendend den Ausgleich und gaben die Partie schnell aus der Hand. Während die Auswärtsbilanz mit einem Remis in sechs Spielen desaströs ist, hat es zuhause besser geklappt. Zwölf Punkte stehen im Borussia-Park zu Buche. <p>  Bei der TSG Hoffenheim hat sich der 62-Jährige zu einem Himmelfahrtskommando überreden lassen, welches sogar die vielfach erwiesenen Künste eines Retters zu überfordern droht — eine böse Vorahnung, an der noch nicht einmal der Lichtblick gegen Hannover etwas ändern kann.  <p> In dieser Saison holten die „Fohlen“ in 15 Auswärtspartien nur 15 Punkte. Vier Siege gab es nur in der Fremde, dafür schon acht Pleiten. Von den letzten fünf Gastspielen konnte nur eines gewonnen werden (1:0 in Hannover).  </pre>


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